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Psychologie

Psychologie

Das Fach Psychologie wird als zweistündiges Wahlfach in Klasse 11 angeboten und erfreut sich an unserer Schule großer Beliebtheit. Das Fach wendet sich an alle Schüler, die daran interessiert sind, die richtigen Fragen zu stellen und keine einfachen Antworten erwarten…

Psychologie – ein Wort aus der griechischen Sprache – bedeutet „Seelenkunde“. Psychologisches Denken hat in der Menschheit eine lange Geschichte. Es beruht in der Frühzeit vor allem auf Mythologie, Naturkunde und Kunst und hat sich vor allem durch die griechische Philosophie seit Platon und Aristoteles mit differenzierten Denkmodellen zur Seele in unserer Kulturgeschichte etabliert.

Die Psychologie will als Wissenschaft verstehen und erkennen, wie Menschen ihr persönliches Leben in ihren sozialen Beziehungen und Gemeinschaften erleben, verstehen und durch ihr Verhalten organisieren (können). Der Lebensort Schule bietet bei genauem Hinsehen eine Vielzahl von Ansatzpunkten für die im Fach Psychologie behandelten Themen.

Kapitel 1: Psychologie als Wissenschaft

Hier werden Fragen zum Berufsbild eines Psychologen ausgewertet. Dabei kann ein Rollenspiel zu einem Anforderungsprofil für Psychologen hinführen. Was macht einen guten Psychologen oder auch Schulpsychologen aus Schülersicht eigentlich aus?

Psychologie als Wissenschaft soll an einfachen Beispielen aufzeigen, welche Strategien benutzt werden können, um zu einem Erkenntnisgewinn hinsichtlich einer Person oder eines Verhaltens zu gelangen. Hierbei steht die Abgrenzung zur Alltagspsychologie, gerne auch despektierlich als „Küchenpsychologie“ bezeichnet im Vordergrund. Man fragt sich in diesem Zusammenhang, welche Funktion diese Alltagstheorien haben, wenn sie doch subjektiv und oft gar nicht nachprüfbar sind.

Kapitel 2: Entwicklungspsychologie

Dieses Kapitel beinhaltet u.a. die Entwicklungsstufen und Entwicklungsaufgaben im Laufe eines Lebens.
Man kann sich die Frage stellen, welche Indikatoren zu einer unterschiedlichen Entwicklung bei Menschen führen und findet auch hier an der Schule viele Fallbeispiele.

Der US-amerikanische Psychologie-Professor Robert James Havighurst (1900-1991) definierte Entwicklung als ein „lebenslanges Überwinden von Problemen“. In diesem Zusammenhang wird auch die Frage der Moralentwicklung an ausgesuchten Beispielen untersucht.

Kapitel 3: Kognition, Emotion, Motivation

Dieser Themenkomplex beschäftigt sich mit dem Prozess der Wahrnehmung und untersucht gleichsam die Möglichkeit der Manipulation. Die Werbepsychologie bietet hier ein weites Feld an Beispielen. Die Schüler müssen als zentrale Aufgabe gruppenweise Elemente der Manipulation in Supermärkten der Umgebung herausfinden und ihre Ergebnisse im Plenum vortragen.

Außerdem kann man einen Blick auf Phänomene wie Depression oder Phobien werfen, wenngleich man einräumen muss, dass eine allzu tiefgreifende Behandlung dieser Themen an dieser Stelle nicht möglich ist.
Es ist erschreckend, dass Menschen Verbrechen begehen. Die Frage nach deren Motivation stellt sich hier automatisch und führt uns im Umkehrschluss dazu, zu fragen, was andere davon abhält.

Genauso gut kann man aber auch fragen, wie man Schüler zum Lernen motivieren kann oder wie ein Fußballtrainer es schafft, eine Gruppe auf ein gemeinsames Ziel hin zu fokussieren. Wie lassen sich Lernstrategien entwickeln und individuell gestalten? Eselsbrücken sind einem nur allzu geläufig, wenn es darum geht, sich Faktenwissen auf spielerische Art anzueignen. Welche Rahmenbedingungen kann ich in meinem Umfeld verändern, damit ich leichter lerne? Wie manipuliere ich mich im positiven Sinne? Dies sind Fragen, die in diesem Kontext vertieft werden können.

Kapitel 4: Der Mensch im sozialen Umfeld

Verkürzt untersucht man hier das Wesen und Verhalten von Gruppen bzw. Menschen innerhalb einer Gruppe. Der Begriff der Gruppendynamik soll mit Beispielen untermalt und vertieft werden. In nahezu jeder Klasse nehmen bestimmte Personen spezifische Rollen ein. Ein Klassenclown hat andere Eigenschaften als eine Person, die einen Führungsanspruch hat. Interessanterweise können diese Rollen aber im Laufe einer Entwicklung oder auch in unterschiedlichen Fächern wechseln.

Immer wichtiger wird das Thema Kommunikation in unserer schnelllebigen Zeit. Verschiedene Modelle sollen helfen, die diversen Kommunikationsstile zu erkennen und zu unterscheiden. Interaktion und Kommunikation sind ein Wesensmerkmal des Menschseins und die Grundlage eines jeden Zusammenlebens.

„Wer interagiert, kommuniziert gleichzeitig. Wer kommuniziert, interagiert gleichzeitig.“

Gemeinsam Lernen

voneinander und miteinander innerhalb der Schule und mit zahlreichen Bildungspartnern

Gemeinsam Ideen entwickeln

Mit Karte und Kompass durchs Gelände zur Förderung von Orientierungfähigkeit und Zielstrebigkeit

Gemeinschaft erfahren

regelmäßige Assembly (Schulvollversammlung) zur Förderung der Schulgemeinschaft