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Aktuelles aus der Schule

Artikel vom 02.12.2019

Achtung?!

Achtung!?

 no alternative
Foto: Q-Rage Theater

Interaktives Jugendtheaterstück zum Thema Radikalisierung/ Extremismus.
Unterstützt durch das Kompetenzzentrum gegen Extremismus in Baden-Württemberg

Am Dienstag, den 12.11.2019 haben die Schülerinnen und Schüler der Klassen 9 und 10 das Präventionstheaterstück „Achtung?!“ in der Schlossberghalle in Wehingen besucht.

Das Stück beginnt mit der Frage an die anwesenden SchülerInnen und LehrerInnen, wer von ihnen respektiert werden möchte. Alle Hände gehen hoch. Im Stück geht es um die beiden Freunde Lina und Tarek, überzeugend und humorvoll gespielt von Laura Pletzer und Daniel Neumann. Ihre Freundschaft besteht seit Sandkastentagen. Lina zieht mit ihren Eltern in ein „bayrisches Kaff“. Dort schließt sie sich einer rechtsextremen Gruppe an, während sich Tarek zeitgleich einer militanten islamistischen Organisation annähert. Als sie sich am Ende des Stückes wieder sehen, haben sie sich (in ihren Einstellungen) so weit voneinander entfernt, dass sie sich nur noch hasserfüllt gegenseitig beschimpfen. Das Stück endet abrupt, was laut Aussagen der beiden SchauspielerInnen so gewollt ist, um die SchülerInnen zum Nachdenken zu bringen.

Die Interaktionen gestalten sich folgendermaßen: Lina und Tarek schlüpfen immer wieder aus ihren Rollen heraus und betreten den Zuschauerraum. Den SchülerInnen werden Fragen gestellt über das, was sie da gerade auf der Bühne gesehen haben und über mögliche Gründe für das Verhalten der beiden Protagonisten. Die Reaktionen der SchülerInnen sind verhalten, was daran liegen könnte, dass die Fragen größtenteils auf einfache, beschreibende Antworten zielen, statt tatsächlich Raum für Diskussion zu schaffen. So wird beispielsweise gefragt, wie sich Lina nach dem Umzug fühlt, was für Plakate im Hintergrund der militanten islamistischen Jugendlichen hängen und was der offensichtlich rechtsextreme Tom denn für ein Typ sei. SchülerInnen äußern im Anschluss, das Stück sei eher für ein jüngeres Publikum gemacht. Der erhoffte Mehrwert der Interaktionen bleibt aus.

Eine Nachbesprechung mit Vertretern der Landeszentrale für politische Bildung findet einen Tag nach dem Theaterbesuch statt, im Klassenverband und ohne LehrerInnen.Die SchülerInnen berichten, sie hätten sowohl das Stück nachbesprochen als auch Begriffe aus dem extremistischen Bereich genauer definiert.

Das Projekt wird von der regionalen Polizeibehörde begleitet.
Jessica Wald

 

Gemeinsam Lernen

voneinander und miteinander innerhalb der Schule und mit zahlreichen Bildungspartnern

Gemeinsam Ideen entwickeln

Mit Karte und Kompass durchs Gelände zur Förderung von Orientierungfähigkeit und Zielstrebigkeit

Gemeinschaft erfahren

regelmäßige Assembly (Schulvollversammlung) zur Förderung der Schulgemeinschaft